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    Creactive Citizen: Kreative elektronische Bürgerbeteiligung bei Infrastruktur-Projekten

    CreactiveCitizenLogo

    Laufzeit: 2018-2021

    Förderung: EFRE-Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von IKT.NRW

    Ansprechpartner: Jasmin Kirchhübel – Univ.-Prof. Dr. Volkmar Pipek

    Projektwebseite: creactive-citizen.de

    In Creactive Citizen soll eine digitale Beteiligungsplattform für Bürger, Öffentlichkeit und Stakeholer entwickelt werden, um digitale Bürgerbeteiligung im Rahmen von Infrastrukturvorhaben (z.B. Windkraft, Netzausbau, Verkehr) sowie Maßnahmen der Stadt- und Regionalentwicklung (z.B. Gebäudeneubau, Gestaltung und Revitalisierung öffentlicher Flächen) zu unterstützen.

    Es wird eine digitale Beteiligungsgrundlage geschaffen, in der verschiedene Funktionen vereint werden, um den Bürgern eine möglichst transparente und faire Beteiligung zu ermöglichen. Hierfür soll der bisher informell ablaufende Austausch auf sozialen Netzwerkseiten integriert und im Idealfall mit Offline-Beteiligungsinstrumenten gekoppelt werden, um Synergien zu nutzen und mögliche Konflikte zwischen Online- und Offline-Beteiligung zu vermeiden. Zusätzlich sollen innovative Ansätze genutzt werden, um beispielsweise Baumaßnahmen oder Veränderungen im öffentlichen Raum zu visualisieren. Technologien wie Augmented Reality sind für die Visualisierung denkbar und sollen innerhalb des Projektzeitraums erprobt werden. Auf diese Weise soll eine Grundlage für Diskussionen, Kommentare und Abstimmungen geschaffen werden. Bürger sollen sich durch die Plattform aktiv austauschen, Meinungen äußern und Präferenzen abgeben, aber auch passiv informieren können.

    Für die Umsetzung wird zunächst eine Praxis- und Informationsanalyse durchgeführt, bei der sowohl theoriebasierte Forschungsergebnisse als auch konkrete praktische Erfahrungen von Kommunen gesammelt, verglichen und bewertet werden, um eine Grundlage für die konkrete Konzeptentwicklung der Plattform zu erhalten. Im Rahmen eines nutzerzentrierten Designansatzes werden schon früh spezifische Daten gesammelt und Funktionen für das Beteiligungsinstrument im direkten Austausch mit Bürgern und Stakeholdern erarbeitet. Konkrete Umsetzungen in Demonstratoren werden in ausgewählten Modellkommunen und Projekten erprobt, beleitet und evaluiert.

    Das durch EFRE.NRW geförderte Projekt wird in Zusammenarbeit mit Dr. Jörg Radtke (Fakultät I, Politikwissenschaft) und der Firma GeoMobile GmbH aus Dortmund durchgeführt.

    Alle Informationen gibt es auch zum Download.

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